FTIR-Technik DITA

Die Fourier-Transform-Infrared (FTIR) Technik benutzt ein Interferometer und eine breitbandige Lichtquelle um alle Gaskomponenten eines Gases in einem Scan zu erfassen. Das aufgezeichnete Interferogramm wird fouriertransformiert um das Wellenzahlspektrum zwischen 400 cm-1 und 4000 cm-1 zu erhalten. Ein in seiner Gasphase gemessenes Molekül läßt sich einfach durch seine Rotations-Schwingungs-Struktur identifizieren. Das gewonnene Spektrum läßt sich dann mit den Spektren reiner Gase oder mit den tabulierten theoretischen Spektren aus einer öffentlichen Datenbank wie z.B. HITRAN vergleichen.

Gasflussdiagramm

Flusschema_ftir
  • Bruker FTIR Spektrometer Alpha verbunden mit einer 5-m Multipass-Zelle.
  • Gasmanagement mit Edelstahlrohrsystem und Vici-Ventilen via 10 Einlass-Ports zur simultanen Messung von Kalibrier- und Messgas.
  • Probentrocknung mit eingebautem Nafion-Element und Mg(ClO4)2 Magnesiumperchlorat -Filter.
  • Aktive Temperaturstabilisierung.

Messablauf

  • Bruker Software OPUS mit integrierten VB-Skript für das Gasmanagement
  • Individuelle Messsequenz via VB-Skript

Datenanalyse

  • Analyse der Daten mit MathCad/Octave -Skripts die individuell angepasst werden können.